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... Schock ist riesig, wenn man nach einer längeren Tour mit dem 100 in die letzte Inkarnation des großen Healey einsteigt. Der 3000 Mk III ist komplett anders. Kein ovales Armaturenbrett mit Art-Déco-ähnlichen Instrumenten. Stattdessen erstreckt sich über die gesamte Breite ein Brett aus Walnussfurnier. Das hat dann auch noch – man höre und staune – ein Handschuhfach, verschließbar. Andere neue Technologien sind Kurbelfenster und ein Radio ... Mit diesen Features hatte sich der 3000 endgültig von dem Image eines schnellen aber spartanischen Sportwagens verabschiedet. Er war jetzt nicht mehr ausschließlich für Männer, die Motorsport atmen und ihre Wochenenden in Silverstone oder Prescott verbringen. Stattdessen war er nun ein Accessoire für Geschäftsleute mittleren Alters mit schütterem Haar und etwas Bauch, die sich noch gute Chancen bei den Ladies ausrechnen. Trotzdem war der 3000 immer noch ein schnelles Auto und sein Geld absolut wert. Allerdings merkte man ihm an, dass er langsam in die Jahre kam. Hinterachsen mit Blattfedern waren wirklich nicht mehr zeitgemäß, Jaguar war schon zur Einzelradaufhängung übergegangen. Doch die Käufer schien das nicht zu stören. Die Verkaufszahlen stiegen gegen Ende der Produktion sogar noch an. Das Aus kam für den großen Healey in Form verschärfter Sicherheitsund Abgasnormen in den USA ab 1968. Es wäre zu teuer ...