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... kam alsbald zu Porsche in die Kur und hatte dann ab 1959 einen Stabilisator an der Vorder achse und hinten weniger positiven Sturz durch ein tiefer gelegtes Ge triebe. Ab 1960 jedes Jahr ein neuer Käfer ln den sechziger Jahren erlebte der Käfer eine Revolution unter dem Blech. Mit der Motorleistung ging es zügig bergauf. Zunächst auf 34 PS (25 kW), dann auf 40 PS, (29,4 kW), 44 PS (32,4 kW) und schließlich beim US-Modell sogar auf 48 PS (35,3 kW). Das Prinzip des Drosselmotors aber blieb, und so wucherte dann der Hubraum mit auf 1285 cm3, 1492 cm3 und endlich auf 1584 cm3. Das teilsynchronisierte Getriebe wich einem vollsynchronisierten, und 1964 gar gab es die erste neue Karosserie in der alten Form, bei dem aufmerk same Betrachter größere Fenster regi strieren konnten. Die sechziger Jahre brachten aber auch das große Ame rika-Geschäft, das dem Volkswagen werk einen gigantischen Markt und einen unerbittlichen Kritiker einbrach te. Der amerikanische Anwalt Ralph Nader verteufelte das immer noch nicht so recht bewältigte Fahrverhalten des Käfers gnadenlos. VW konterte zu nächst mit breiterer Hinterradspur plus Ausgleichsfeder und später mit einer Schräglenker-Hinterachse, die in Euro pa zunächst nur beim Automatic-Käfer zum Einsatz kam, bei den US-Käfern jedoch zur Standardausrüstung wurde. Letztes Produkt dieser stürmischen ...