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... zu übernehmen, was derzeit rund 110 Mio Fr. im Jahr ausmachen dürfte. Gegen diese Vorschläge ist nichts einzuwenden. Es ist in Ordnung, dass die Kantone das SBB-Defizit mittragen, und zwar in einem Bereich, wo die einzelnen Regionen unmittelbare Nutzniesser unrentabler Verkehrsleistungen sind. Auch zur Übernahme des Grossteils der NS-Unterhaltskosten kann man nur «ja» sagen: Die NS-Finanzen sind in bester Ordnung und halten auch einer grösseren Belastung stand. Namentlich die finanzschwachen Gebirgskantone Uri und Nidwaiden hingegen sind Opfer hoher Unterhaltskosten, die nach der durchgehenden Eröffnung der N2 noch drückender werden. Angesichts dieser Tatsache drängt sich die Frage auf, weshalb man auf halbem Wege stehenbleibt. Weshalb sollen «nur» 90 % auf die in diesem Bereich tragfähigen Bundesschultern abgewälzt werden? Wieso keine saubere Entflechtung und die hundertprozentige Übernahme der Unterhaltskosten? Die vorgeschlagene Lösung ist ein halbherziger Schritt und keine echte Neuverteilung von Aufgaben und Kompetenzen. Ihr haftet zudem der Makel an, dass die erwähnten Bergkantone trotz dieser Entlastung immer noch überfordert sind und wahrscheinlich eines Tages wieder einen Gang nach Bern machen müssen, um dort als demütige «Bettler» um zusätzliche Bundeshilfe zu antichambrieren. Solches kann und muss vermieden werden. Auf dem ...