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... erst noch imGrossen und Ganzen den Ansagen des Verkäufers. Jetzt, 22000 Franken später, läuft der Olds sogar auf allen Zylindern und ist veteranengeprüft. Wäre Kaufmann kein «Fiatrat», müsste man jetzt fortfahren mit Plattitüden wie «... und auch der Lack des 56er-Super 88 glänzt wieder wie neu». Keine Spur, der Lack ist matt, besitzt alle möglichen Schattierungen von Schwarz und erwacht vielleicht unter starkem Flutlicht zu schwachem Schimmer. Das Einzige, das vom Sätzchen oben auf den Lack zutrifft, ist, dass er neu ist. Ja, Freunde,festhalten: Hier handelt es sich um eine Neulackierung. Zünftig unvernünftig Die «Fiatrats» sind ein Haufen Freunde, die vor allem eines gemeinsam haben: Beim Autokauf steht die Vernunft bitte ganz hinten an, höchstens einen Platz in der Schlange vor der Pingeligkeit. Schliesslich gibts ja noch die freundlichenDamen und Herren von der Saturn-Garage im Zuchwiler Industriequartier, mittlerweiledie Home Base der «Fiatrats» Zwar sind nicht alle «platten Ratten» so kompromisslos auf «Hauptsache, es fährt» ausgerichtet, aber eine leere Chipstüte auf der Hutablage oder eine aufgeplatzte Naht im Fahrersitz sind auch für die kein Grund zur Hysterie, deren Autos aussen sonst Concours-Zustand aufweisen. Aber eigentlich spielt es überhaupt keineRolle, was für ein Auto ein «Fiatrat» fährt. Auf Amis fixiert sind ...