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... diesem Jahr noch ein Spezialtraining: Fachleute aus den Urlaubsländern klären sie haargenau über das jeweilige Rettungswesen, seine Vorzüge und Nachteile auf, vermitteln Hintergrundwissenzum Beispiel über Krankenhäuser, aus denen man die Patienten schnellstens herausholen muß, oder in denen die Kranken dagegen gut aufgehoben sind. So sind die Flugdisponenten bestens für die »heiße« Sommersaison gerüstet. Denn wenn in der Hauptreisezeit die Telefone in der Zentrale nicht stillstehen, sind schnelle Entscheidungen gefragt. Auch der Telefonarzt, der ab 13. April wieder von 8 bis 17 Uhrdirektzu erreichen ist (in der Wintersaison von 9 bis 12 Uhr), hat dann alle Hände voll zu tun. Ergibt medizinische Tips bei kleinen Wehwehchen und vermittelt den Urlaubern für schwerereFälledie Adressen deutschsprechender Ärzte am Urlaubsort. Und zwischendurch müssen noch die Gespräche mit Krankenhäusern und Ärzten im Ausland geführt werden, damit man entscheiden kann, ob ein Patient heimgeholt werden muß. Da sind die Sprachkenntnisse der Telefonärzte - fast jeder spricht drei Fremdsprachen - eine große Hilfe. Auch in der Sommersaison wird natürlich der neue Hubschrauber eingesetzt, wenn Patienten aus dem Alpenraum und Südtirol nach Hause müssen. Genauso wie der Lear-Jet im Winter nicht langeam Boden bleibt. Oft genug muß er ...