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... die Entwicklung des DB4 stand unter keinem besonders guten Stern: Der Car rosserieentwurf des hauseigenen Designers fi el 1957 bei der Geschäftsleitung mit Pauken und Trompeten durch. Anschliessend wurde die Carozzeria Touring in Mailand mit der Gestaltung des DB4 beauftragt. Touring benötigte jedoch dafür einen rigideren Plattformrahmen. Der neu entwickelte Kastenrahmen Aston Martins war ungeeignet für Tourings «Superleggera»-Verfahren (Superleggera = ital. für extraleicht = Aluminiumbleche, aufgebracht auf einer fi ligranen Stahlrohrkonstruktion). Die geplante De- Dion-Hinterachse wurde anschliessend gegen eine konventionelle Starrachse aus getauscht, da der für Touring erforderliche Plattformrahmen wie ein Resonanzkörper für die aufdringlichen Laufgeräusche des daran montierte Differentials wirkte. Schliess lich musste auch noch der Motorblock des projektierten Sechszylinders auf Aluminium umkonstruiert werden, da alle auf Grauguss spezialisierten Giessereien entweder keine freien Kapazitäten hatten oder mangelndes Interesse bekundeten. Nein, der DB4 hatte keinen einfachen Start. Und nun auch noch diese kollabierenden Triebwerke. Schon bei den Testfahrten (u.a. durch die Schweiz) mit dem Prototypen war die enorme Hitzeabstrahlung des Motors durch seinen hohen Leichtmetallanteil aufgefallen. Daher führte man die bis heute bei Aston Martin fast schon ...