Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... in die Gehörgänge der auf harten Polstern untergebrachten Fahrgäste. Gern würde der Fahrer hochschalten, doch Kia hat den sechsten Gang gespart. Richtig still wird es erst an der Ampel, wenn das gut funktionierende Start- Stopp-System (300 Euro extra) eingreift. Nach dem erneuten Start zeigt sich dann wieder, was 154 Newtonmeter bei 5200 Umdrehungen andeuten: Zügiges Fortkommen bedarf beim Saugmotor erhöhter Drehzahlen. Da gilt ebenso für den 1,6-Liter des Toyota Auris, der sein Drehmoment etwas früher entwickelt. Jedenfalls auf dem Papier - in der Praxis wirkt der Valvematic-Motor blutleer, fällt gegen über den Turbo-Aggregaten von VW, Opel und Renault trotz guter Messwerte ab. Daran kann auch das angenehm schaltbare, nicht zu lang übersetzte Sechsganggetriebe nichts ändern. Apropos ändern: Trotz umfangrei cher Fahrwerksmodifikationen stört das hohe Losbrechmoment der Feder elemente. Selbst auf gut gepflegten Pisten bleibt die Besatzung in ständiger Bewegung. Mit Beladung und/oder auf gröberen Unebenheiten läuft es etwas geschmeidiger. Insgesamt erledigt der Auris sämtliche Fahraufgaben problem los und unauffällig, verzichtet konse quent auf dynamische Anwandlungen - passend zur fast vanartigen Karosserie mit luftigem Raumgefühl, aber einge schränkter Übersicht wegen dominanter A- und C-Säulen. Vanmäßige Variabili tät sucht ...