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... Ferrari nennen zu dürfen - ein weite - rer Ritterschlag für Pininfarina. Vor fünf Wochen stand der frisch lackierte P4/5 dann beim Concours d’Elegance in PebbleBeach, war vor lauter Schaulustigen aber nur selten zu sehen. Vollgastest in Frankreich Glickenhaus hat den Zirkus um sein Auto mit stoischer Ruhe ertragen. Doch jetzt möchte er es bewegen: Weil der P4/5 gut 200 Kilo weniger wiege als ein Enzo,nehme er ihm von null auf hundert etwa eine halbe Sekunde ab, schätzt sein Fahrer. Garella widerspricht höflich - vielleicht aus Rücksicht gegenüber Maranello: «Das sind Nuancen, mancher Enzo dürfte schneller sein.» Glickenhaus ists egal. Ihm geht es hauptsächlich um ein problemloses Handling. Zum Ausloten des Grenzbereichs liess er sein Auto kürzlich auf die Ceram-Teststrecke bei Paris bringen und buchte denfranzösischen Formel-1-Veteran Rene Arnoux. Die AR war bei diesem Termin exklusiv dabei. Und während der P4/5 allen Anwesenden auch akustisch unter die Haut fuhr, touchierten die Hinterreifen bei Tempo 270 in derSteilkurve leicht die Karosse. Kein Problem für Garella; er wird die Innenkotflügel leichtmodifizieren lassen. Weitere Zwischenfälle blieben aus. Dann kam der grosse Moment - ich durfte den P4/5 selbst bewegen! Und war tatsächlich der erste Journalist, dem diese Ehre zuteil wurde. Ehrfürchtig kletterte ich hinterdas Lenkrad. Die Kanzel sieht ...