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... Tempo, sondern auch die Intensität, mit welcher der Fahrtwind durchs Cockpit pfeift. Und die schlechte Nachricht? Für Porsche heißt sie: Man braucht zum genuss vollen Cabrio-Fahren keinen Turbo, das geht wie die Erfahrung lehrt - auch mit viel weniger Leistung ausgezeichnet. Zunächst zum Tempo. Natürlich ani miert dieser 911 anfangs dazu, dem Turbo motor hin und wieder die Sporen zu geben, um das ungestüme Vorwärtspreschen zu er leben, mit dem - nach einer gewissen Verzö gerung - Vollgas beantwortet wird. Aber dieser Vorfuhreffekt nutzt sich rasch ab. So stellt sich auf längeren Strecken ziemlich rasch wieder der persönliche Fahrrhythmus ein. Und da dürfen die ge mächlichen Anteile ruhig überwiegen. Schließlich beherrscht der Turbo auch die souveräne Gangart in den oberen Gängen ausgezeichnet, wie seine absolut hervorra genden, im Vergleich zum letzten Turbo- Testwagen aber doch deutlich schwächeren Elastizitätswerte eindrucksvoll belegen. Jetzt zum Thema Fahrtwind. Frischluft fanatiker lassen das serienmäßige Wind schott zunächst einmal, wo es ist. Unter der Fronthaube, fein säuberlich gefaltet und ge klappt in einer Stofftasche verstaut. Sie ist mit zwei Druckknöpfen fixiert, um ihr Ei genleben bei forscher Kurvenfahrt im Keim zu ersticken. Die Seitenscheiben werden vollständig versenkt. In dieser Konfiguration sind stürmische Verhältnisse ...