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... den fotogen ge parkten Guarà, lassen die Blicke durch den ledergesäum ten Innenraum schweifen und murmeln andächtig „la nuo va Ferrari“. Santiago de Tomaso, der 42jährige Sohn des alten Fir menchefs Alejandro, kann unter den Ragazze auf der Piazza Aufklärungsarbeit betreiben, soviel er will. Sobald der näch ste Uneingeweihte naht, formen die Lippen den Namen Ferrari. Und als gar die Carabinieri das Treiben auf der Piazza locker in Augenschein nehmen und mit „Bella Ferrari“ applaudieren, da glaubt ihnen das Publikum mehr als dem Sohn des Hauses de Tomaso. Dabei hat de Tomaso im Raum Modena weiß Gott genug veranstaltet, um sich einen ei genen Namen zu machen. Der gebürtige Argentinier Alejan dro de Tomaso baut Autos seit 1963, hatte im eigenen Renn stall das Geschehen ebenso im Griff wie die vorübergehend zum de Tomaso-Imperium ge hörenden Karosserieschmieden von Vignale und Ghia. Der wil deste de Tomaso nach dem Fir menchef selbst war das Modell Mangusta mit seinem über 300 PS starken Ford-V8. Der Name allein war schon Botschaft ge nug, denn die Tiergattung der Mangusta pflegt sich in der Na tur von Schlangen zu ernähren, am liebsten von fetten Cobras - ganz ähnlich wie das die Mittelmotor-Mangusta mit Carroll Shelbys Cobra auf der Renn strecke erledigen sollten. Der aktuelle de Tomaso Gu arà ist nichts anderes als die Fortsetzung ...