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... Vierräder-Antrieb bereits 1906 ausgebildet hatte und dienstfreie Abende zum Konstruieren der im Nachfolgenden beschriebenen Landbau - Autos verwerten konnte. Es dürfte folgende Beschreibung interessieren: Der zum Antrieb gewählte vierzylindrige Motor ist durch ruhigen Gang und Betriebssicherheit auch für den Landwirt der brauchbarste Motor, seitdem sein Preis durch Massenfabrikation gesunken ist. 7—12 Pferdekraft bei 700—1200 Touren sind für landwirtschaftliche Zwecke außer dem Großbetrieb voll ausreichend, auch zum Dreschen. Die Tourenzahl muß durch einen Regulator beherrscht werden, da sonst regelmäßiger Gang der Arbeitsmaschinen unerfüllbar ist. Der Motor wird wie beim Auto durch eine Andrehkurbel vorn zwischen den Rahmenlängsträgern in Betrieb gesetzt. Er hat einen guten automatischen Benzol-Vergaser und Lichtbogen-Magnetzündung. Im Schwungrad liegt noch die ausrückbare Konus-Lederkupplung und dahinter eine Kardangelenkwelle, und über den Getriebekasten hinweggehend eine Welle bis zur Riemenscheibe außerhalb der Hinterräder für bequemen Dreschmaschinen-Anschluß durch Riemen. Dies wäre (nach Fig. 1) die erste praktische Anwendbarkeit der 8 bis 12 Pferdekräfte des Motors für einen landwirtschaftlichen Zweck: das Dreschen Drrschsafz. Abb. 1 u. 2. Das Landbau-Auto beim Dreschen und beim Futterschneiden. Hierbei steht der ...