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... über die Erfolge, die der Pariser Arzt Dr. Legroux bei manchen Krankheiten durch das Verordnen von Automobilfahrten hervorgerufen hat: „Das Automobilfahren soll die Zahl der roten Blutkörperchen vermehren sowie den Gehalt an Hämoglobin, die Lungen besser durchlüften, die Darmtätigkeit regeln, die Harnmenge steigern und den Stoffwechsel beschleunigen. Von großer Bedeutung ist nicht zuletzt die Besserung des Schlafes. Automobilfahrten sollen daher ärztlich verordnet werden bei blutarmen Leuten, Neurasthenikern, hysterischen Frauen, Patienten, welche an Schlaflosigkeit, Ueberarbeitung und Erschöpfung leiden, Gichtkranken und Tuberkulösen am Anfang ihres Leidens. Angezeigt ist mäßiger Automobilsport ferner bei Frauenleiden, bei ausgeglichenen Herzfehlern und Krampfadern. Nicht am Platze ist er dagegen bei fortgeschrittener Schwindsucht, bei Gallen-, Nierenund Blasenleiden. Bei Herzschwäche, Erkrankung der großen Gefäße, bei Epilepsie und Augenleiden. A. H. Das schwere Automobilunglück an der Schlesischen Brücke in Berlin, über das die Tageszeitungen ausführlich berichteten, ist ein trauriger Beweis dafür, daß die Ausbildung des Chauffeurmaterials noch sehr bedauerliche, von den Automobilisten selbst sehr beklagte Lücken aufweist. Vor allen Dingen wird unseres Erachtens bisher noch viel zu wenig unter den sich meldenden Chauffeurschülern nach ...