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... schwereren Motors an, und fertig ist der GTI für Sprit-Sparfüchse. Optisch ist er die etwas dezentere Version des Kult-Sportlers, mit sil bernen statt roten Streifen im Kühler grill und einem weniger expressiven Doppelendrohr. Spätestens sein grauer Lack macht den Testwagen zum Inkognito-GTI. Wer nun grau mit Ruß asso ziiert, irrt. Denn natürlich atmet der GTD durch einen Partikelfilter aus. Wer dagegen glaubt, den Zweiliter-TDI mit 170 PS bereits aus dem Vorgänger-Golf zu kennen, täuscht sich ebenfalls: Der GTD pumpt seinen Dieselsprit nicht mehr durch die Düsen, sondern stäubt ihn per Common Rail in die Brennräu me. Damit läuft der Vierzylinder unter der Schadstoff-Einstufung Euro 5 und deutlich ruhiger als bisher. Der GTD gibt sich nicht mehr als Diesel zu erkennen - sofern man zwischen 2000 und 4000/min Gas gibt. Da könnte man durchaus Wetten gegen einen Diesel- Hasser gewinnen: Der GTD knurrt fast wie der GTI. Dessen Ansauggeräusch verstärkt ein Resonator samt schwin gender Membran, die ein ähnliches Geräusch erzeugt wie ein offener Luft filter-Kasten, hörbar allerdings nur im Innenraum. Beim GTD ändert VW nun das Verfahren (siehe Spotlight S. 24), doch das Ergebnis tönt ähnlich - und übertönt das letzte Nageln, das der Mo tordämmung noch eben so entfleucht. Erst wenn der Drehzahlmesser die 4000er-Marke überschreitet, lässt sich die ...