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... Oder gibt es dort gar kein solches Problem? Oder wird die zeitweise erhöhte Ozonkonzentration zumindest nicht als ein Problem empfunden? Jetzt, nachdem die Sommerzeit abgelaufen ist und sich die Gemüter wohl beschwichtigt haben, mag eine internationale Umschau zum Thema Ozon einige klärende Gedanken bringen. Red. Nicht nur negativ... — Ozon braucht nicht nur negative Aspekte in sich zu schliessen, wie dieses Werbeschild in einem österreichischen Kurort veranschaulicht. («AR»-Fotol Mitarbeiter Heribert Lechner setzeskraft. Damit gab man manchen Stadtvätern grösseren Spielraum. So legte z. B. der Münchner Stadtrat als Empfehlung eine Grenze von 120 Mikrogramm fest, ab der man Kindern und Senioren sowie Kranken riet, körperliche Anstrengungen zu vermeiden. Nach der Münchner Umweltstatistik wurde der Ozonwert von 120 Mikrogramm in diesem Sommer 27mal überschritten, wobei die Höchstmarke 236 Mikrogramm betrug. Allerdings wurde dieser Wert am östlichen Stadtrand gemessen, während im Stadtinneren die Messwerte bis zu 50 % darunter lagen. Der Ruf nach einem generellen Fahrverbot für den Individualverkehr bei Ozonkonzentration war natürlich in der Bundesrepublik schnell da, war laut und heftig. Doch selbst Bundes-Umweltminister Klaus Töpfer hielt und hält nichts davon, kurzfristig Fahrverbote in den Grossstädten anzuordnen. So wurde auch die Forderung des ...