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... Auto bei Tag und Nacht im nordischen Winter — das verlangt solch eine Ausrüstung, das verlangt aber auch Fahrer von hohem Können. Und so befanden sich unter den Konkurrenten Namen von hohem Klang wie z. B. der von Altmeister Karl Joerns. Heute lachen wir vielleicht darüber: Lumpige 1500 km und 31/2 bis 4 Tage Fahrzeit! Aber ein Tourenauto von damals war noch kein Rennwagen von heute. Die Motore zogen bei weitem nicht so, das Schalten hatte seine Mucken und elektrische Scheinwerfer von der jetzigen Leistung existierten auch noch nicht, sondern Azetylen war Trumpf. Dazu die Stra- ßen! Solche, wie wir sie haben, kannte man damals noch nicht. Und dazu das Wetter, das so ungewöhnlich war, daß selbst die Schweden davon überrascht wurden. Zunächst fürchterliches Regenwetter, dann kurz scharfer Frost rr.it darauffolgenden starken Schneefall und schließlich wieder hohe Temperaturen. Das war es, was schon in der ersten Nacht der Fahrt für viele Konkurrenten zum Verhängnis wurde: Kurz hinter Nora im Gebirge geschah es: Ein Croßly brach durch die unter dem Schlamm nur dünne Gefrierschicht der Straße bis zu den Trittbrettern ein. Vier Pferde brachten ihn nicht heraus, und Flaschenzüge, an Bäumen befestigt, hatten nur den Erfolg, daß die Drahtseile rissen. Das Fluchen der armen Engländer, das Donnern der Motoren, das ungeduldige Hupen der weiter ...