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... Wen stoppt die Polizei? Glauben Sie bloß nicht, es bliebe dem Auge des Gesetzes verborgen, wenn Sie betrunken fahren. Sie können sich noch so zusammenreißen - der Alkohol verrät Sie doch. Ganz typisch für Promiiiefahrer: Sie steuern in Schlangenlinien, bremsen an Ampeln zu spät, ^ kehren um, wenn sie eine Polizeikontrolle sehen. Verräterisch, wenn jemand bei Kälte und Schnee mit offenem Fenster fährt oder stur geradeaus schaut, wenn ihn ein Funkstreifenwagen überholt. Auch wenn kaum jemand ein Faschingsfest trocken übersteht - es ist nicht die Narrenkappe, die ihm zum Verhängnis wird. »Da müß- ten wir ja jeden schnappen, weil jetzt jeder Meenzer e Narr iss«, sagen beispielsweise die Ordnungshüter der Karnevalshochburg am Rhein. Nein, die Polizei hat ganz andere Anhaltspunkte für das Aufspüren promilieschwerer Autofahrer. Und die sind untrüglich. Weil Alkohol ganz bestimmte Folgen hat. Das geht schon bei nur 0,2 bis 0,3 Promille los. Man überschätzt seine Leistungsfähigkeit, geht Risiken ein, wird unkritisch. Mit steigenden Promillegraden kann man Bewegungen schlechter koordinieren, wird fahrig. Die Augen passen sich langsamer an Helligkeit oder Dunkelheit an, Entfernungen können schlechter abgeschätzt werden. Das Geichtsfeld wird eingeengt, der »Tunnelblick« kommt. Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit lassen ...