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... sie schwäche der Lizenzgebühren wegen die eigenen Exportmöglichkeiten. Dies ist unrichtig, sicher aber, dass ohne diese Einnahmen die einheimischen Firmen ihre grossangelegten und ein zahlreiches technisches Personal umfassenden Forschungs-, Studienund Konstruktionsbureaus nicht hätten weiterhin unterhalten können. In den letzten Jahren hat der Export einen geradezu katastrophalen Niedergang erlitten. Im Jahre 1930 wurden nur noch 160 Lastwagen im Wert von 14,4 Millionen Franken exportiert, im Jahre 1931 noch 157 Wagen und 1932 die erschreckend kleine Zahl von 51 Fahrzeugen. Für 1933 sind die Exportzahlen nicht bekannt, sie dürften aber nicht besser sein. Fragt man nach den Ursachen dieses Rückgangs, so sind sie rasch aufgezählt. In einigen Staaten, so insbesondere in den Balkanländern, in Südamerika und auch im fernen Osten, ist die Kaufkraft der Bevölkerung stark zurückgegangen. Dafür sind die Zölle sehr stark angestiegen und dazu sind die bekannten Devisenschwierigkeiten gekommen, die den Kauf schweizerischer Hochqualitätsprodukte nahezu verunmöglichen. Ueberall sind neue Fabriken entstanden, deren Konkurrenz sich fühlbar macht. Mächtig drängt nicht nur die vom Staate mustergültig unterstützte deutsche Industrie überall vor, sondern mit starker finanzieller Hilfe auch die englische und selbst die schwedische. Behörden und auch bei der Käuferschaft ...