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... 1993 426460 / 4350 I 5660 548 I 3411 \ 1719 \ 135531 \ 6617 ^12 148 Beispiel Sindelfingen Die Daimler-Benz AG unterhält in unserem nördlichen Nachbarland insgesamt elf Fabriken, die sich mit dem Fahrzeugoder Komponentenbaubeschäftigen. Neun davon haben den Ökoaudit nach EG- Verordnung bereits hinter sich,in Berlin (Komponentenund Aggregatebau, Smart-Motor,Tauschmotorenfertigung) sowie in Mannheim (Giesserei, Motorenbau) steht er unmittelbar bevor. Die Kreisgrafiken veranschaulichen beispielhaft die unweltrelevanten Fortschritte für das Werk Sindelfingen südlichvon Stuttgart (35 000 Beschäftigte, Presswerk, Karosseriebau, Lackiererei, Galvanik). Der Anteil von nicht mehr wiederverwertetem Abfall konnte zwischen 1992 und 1996 von 7 auf 2,5 % reduziert werden. Dabei handelt es sich grösstenteils um sogenannten Hausmüll. Von den insgesamt 186 137 t Abfall sind 1996181 348 t verwertet worden, nur noch knapp 4800 t gingen inRauch auf; 1992 waren es noch 10 500 t gewesen. Unter Sonderabfall gehen hauptsächlich Altöle undQuecksilber aus Leuchtstoffröhren. Vom sogenannten Industrieabfall hat Daimler-Benz einen grossen Teil dem Strassenbau zugeführt (Giessereisand). Ausserdem umfasst Industrieabfall zum Beispiel Ofenschlacke, Altpapier, Altglas, Kartonagen und Gartenabfälle. Auch die Fortschritte bei der Luftreinhaltung dürfen sich sehen lassen ...