Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Bedingungen manchmal nützlich sein. Kunststücke freilich, wie sie Geländewagen von echtem Schrot und Korn vollbringen, schafft der Edel-Jeep nicht: Er besitzt kein sperrbares Zen traldifferential, und auch auf eine zuschaltbare Gelände übersetzung wurde verzichtet. Dennoch sind seine Fähigkei ten auf unzivilisiertem Unter grund recht eindrucksvoll — ganz im Gegensatz zu dem, was er auf asphaltierten Pi sten zu bieten hat. Denn hier bringt der ständig eingeschaltete Vierradantrieb nichts. Der Eagle legt zwar ein unproblematisches, leicht untersteuerndes Fahrverhalten an den Tag, ist aber keines wegs sicherer als konventio nelle, gut liegende Autos. Die indirekte und völlig gefühllo se Servolenkung macht die Sache nicht besser — außer dem zeigt sich schnell, daß trotz vorderer Einzelradauf hängung ein durchaus jeep typischer Federungskomfort vorherrscht: Auf Bodenwel len werden die Insassen gehö rig gebeutelt. Schon deshalb verzichtet man gern auf eine zügige Fahrwei se — aber auch mit Rücksicht auf den langhubigen, stock simpel konstruierten 4,2 Li ter-Sechszylinder, der nur im unteren Drehzahlbereich eini germaßen kultiviert läuft, bei vollem Ausnutzen der Lei stung aber ein Geräusch von sich gibt, das den Fahrer fürchten läßt, es könnten ihm alsbald sämtliche sechs Pleuel um die Ohren fliegen. Ausgeprägte Elastizität ist der ...