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... für die deutsche Auto-Lobby: Im europäischen Herstellerverband ACEA lebt Protektionismus auf. Der Lobbyismus der deutschen Autoindustrie in Brüssel wird von der fran zösischen und italienischen Konkurrenz weiter einge bremst: Mit Rudolf Beger mußte jetzt der letzte deut sche Funktionär in den Reihen des Verbandes der Europäischen Autohersteller (ACEA) seinen Stuhl räumen. Als Geschäftsführer des ACEA zeichnete Beger für Marktfragen verantwortlich und war Unterhändler für die Importquote der japanischen Autohersteller in Europa. In sider werten Begers Entlas sung als klares Indiz für eine protektionistischere Haltung des ACEA. „Mein Rauswurf hat die meisten ACEA-Mitglieder überrascht“, so Beger. Zum Streit zwischen dem 49jährigen Manager und sei nem Arbeitgeber war es ge kommen, nachdem ACEA- Macht-Spiel: Peugeot-Chef Calvet (oben) und Fiat-Mana ger Garuzzo (links) gegen ACEA-Geschäftsführer Beger Präsident und Fiat-General direktor Giorgio Garuzzo ge meinsam mit Peugeot-Chef Jacques Calvet über eine Sat zungsänderung Begers Job abgewertet hatten. Calvet, der im Januar 1996 turnus mäßig die ACEA-Präsidentschaft übernimmt, will bis zu seiner Pensionierung Anfang 1997 im Amt bleiben. Dann soll die ACEA-Präsidentschaft an Renault-Chef Louis Schweitzer übergehen. Calvet hatte im Quotenkonflikt mit Japans Autoindustrie schon ...