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... Popkünstler Richard Hamilton fertigte als Ehrenbezeugung für die Chrysler Corporation unter Verwendung von Öl und Aluminiumfolie eine Collage an. DerBetrachter erkennt darauf vor allem verchromte Stossstangen und einen Scheinwerfer. Nach der Poparttauchten die Hyperrealisten auf, die hauptsächlich Fotos haar scharf und überdeutlich nachmalten. Sie wählten das Auto als das Sinnbild für Glanz. Ideenkünstler bedienten sich des Autos als rituelles Symbol unse res täglichen Lebens. Als Ausgangspunkt der Ausstellung in Middelheim wurden die sechzi ger Jahre gewählt. So wa ren die Popartund die Ideenkünstler stark ver treten. Selbstverständlich musste aber fast jederAu tomobilliebhaber zweimal leer schlucken, als er sah, was aus dem Auto gewor denwar. Sohattezum Bei spiel der Holländer Wim T. Schippers seine eigenen Ideen, als die Peter-Stuyvesant-Stiftung ihn bat, ei nen neuen Renault18 zu verschönern. Er zögerte keinen Moment, nahm ei nen grossen Hammer und zerbeulte das Auto tüch tig, um es danach neu zu lackieren. Er wollte damit die Menschheit vor ihrer übertriebenen Angst vor dem ersten Kratzer hei len. Fahrbare (und unfahrbare) Kunst Weniger spektakulär, da für echt schön, waren die BMWdekoriert, die vor et ~M:.; ' • ' •" : •: •....-. wa zehn Jahren in Le Mans mitfuhren. Die Künstler Warhol, Stella und Rauschenberg hatten daran gearbeitet. Zu ...