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... verzierte Auto war eigens für Sportzwecke bestimmt, hatte den 112 PS-Motor und kostete sehr viel Geld. Seine Rolle wurde nun vom Leichtmetall-Coupe Sprint GTA (siehe Test in Heft 15) übernommen. Die Giulia Super ist trotz der Namensähn lichkeit etwas ganz anderes. Durch Ände rung der Ansaugwege wurde es möglich, bei gesteigerter Leistung die Nenndrehzahl von 6000 auf 5800 U/min zu senken und das maximale Drehmoment auf 13,9 mkg zu erhöhen, die bei 3000 U/min erreicht werden. Bei der Giulia TI waren es 12,5 mkg bei 4000 U/min! Zu diesem Fortschritt tragen zwei Weber-Horizontal-Doppelvergaser 40 DCOE 4 bei. Der Zylinderkopf blieb unverändert (also keine Doppelzün dung wie beim GTA), die Auslaßventile sind natriumgefüllt. Vergleicht man die Leistungswerte mit denen anderer 1,6 Liter-Motoren, dann sieht man schon, was für ein wunderbares Maschinchen man vor sich hat. Noch mehr merkt man es beim Fahren. Zwar erreichen heute Stoßstangenmotoren ganz erstaun liche Drehzahlen, zwar gibt es ausgezeich nete Motoren mit einer obenliegenden Nockenwelle, aber die Drehzahl-Unemp findlichkeit der Alfa-Motoren und ihr bei hoher Drehzahl völlig unverändert bleiben des mechanisches Geräusch sind immer wieder ein Erlebnis. Man muß wohl ein biß chen in die Technik vernarrt sein, um dies zu empfinden. Aber für Leute, die vernarrt sind, lohnt es sich wirklich. ...