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... ei Tempo 270 kommt kurz Unruhe im Cockpit des Porsche 911 Turbo S auf. Nicht etwa, weil der 560 PS star ke Sportwagen unberechenbare Dinge treibt, ganz im Gegenteil. Ein Warnton, der in etwa so klingt, als habe sich Alleinunterhalter- Urvater Franz Lambert auf seiner Wersi- Orgel im Akkord vertan, erklingt. Im Kom biinstrument rechts vom Drehzahlmesser erscheint folgende Meldung: „Geschwindig keit verringern, Komfort-Luftdruck einge stellt“ - meine Güte, was es alles gibt. Vor allem stellt sich die Frage: Warum zum Teufel bin ich schon wieder so schnell? Weil es einfach einfach ist, im neuen Turbo- Elfer. Kein nervöses Tänzeln, kein Bocken, kein markerschütternder Motorklang, stattdessen absolute Gelassenheit. Wow. Ob sich das neue Topmodell deswegen gleich der Langeweile verdächtig macht? Um das in einen adrenalinreichen Kontext zu binden, trifft sich der Porsche mit dem Nissan GT-R und dem Audi R8 V10 Plus. Noch immer gilt der massige Japaner als preiswerter Geheimtipp für dem Spieltrieb verfallene Sportwagenfans. Die sonst so technikverliebte Audi-Truppe stellt in die sem Vergleich den Klassiker mit mittig an geordnetem Saugmotor. Porsche spielt da gegen vierhändig auf der Klaviatur des Hightech, rüstet den Turbo nicht nur mit einem nochmals aufwendigeren Allradan trieb aus, sondern packt auch noch eine Allradlenkung sowie adaptive ...