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... bekannter Länge zugedacht. BMW mußte sich den stolzen Plan, Deutschlands einzigen Zwölfzylinder auf den Markt zu bringen, von der obersten Sporthoheit in Paris vermas seln lassen. Für die Marken- Weltmeisterschaft ab 1976 wollten die Münchner 100 Stück eines Sportcoupés bau en, das in der Frontpartie einem flacheren 525, am Heck der Turbo-Studie glei chen sollte. Die Pro totypenkarosse war beim Turiner Stylisten Michelotti in Auftrag gege ben, der auch schon die bei den Turbo-Prototypen nach Münchner Plä nen zur Zufriedenheit der BMW-Entwickler von Hand ge macht hatte. Und die Zwölfzy lindermotoren brummten in einigen der jetzigen Coupés, deren Sporttauglichkeit durch zu hohes Gewicht beeinträch tigt ist. Verräterisches Zeichen der Probe-Zwölfzylinder: Un ter herkömmlichem Blech lug ten zwei Auspuffrohre hervor. Nachdem die Sportbehörden als Voraussetzung für die Zu lassung zum Rennsport 400 gebaute Autos innerhalb zwei Jahren verlangten, war der stolze Plan von den Zwölfzy lindern aus Milbertshofen (vorläufig) gestorben. Von größerer Tragweite als die Sorgen mit dem Sportcoupé sind die Überlegungen hin sichtlich der BMW-Neulinge 75: Neben dem im Herbst er scheinenden 320 (im Werks jargon E21 genannt) als Nach folger der Zweitürer sollen schon früh im Jahr die zu sätzliche Sechszylinder-Ver sion 528 sowie ein 1502 — der ...