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... gut. Nun muss unser Auto abgetrocknet werden. Aber bitte nicht einfach mit einem normalen Handoder Mikrofasertuch! »Normale Mikrofasertücher ziehen den Schmutz an«, erklärt Mielke. »Der bleibt in ihnen hängen – sie würden ihn nur neu auf dem Lack verteilen.« Swizöl rät zu einem speziellen Tuch, das »Micro-Dry« heißt. Erst danach wird unterm LED-Licht vieles sichtbar: die Verätzungen, hervorgerufen durch Baumharz oder Insekten, die vielen kleinen Kratzer, der Flugrost, die Steinschlag-Schäden. Und: Fährt man mit der Hand nun übers Blech, ist der Schmutz regelrecht zu spüren. Eine weitere Reinigung ist notwendig. Die erfolgt mit dem »Paint Rubber«, einer mineralischen und klebrigen Knetmasse, die »wie ein Hobel« funktioniert. Damit verschwinden selbst Teerflecke, Vogelkot-Spuren und andere hässliche Dinge. Nun muss poliert werden – was in zwei Stufen geschieht, wobei die Politur immer feiner wird. Eine muskelfördernde Angelegenheit. Danach sollten aber alle Schäden beseitigt sein. Wobei: »Waschstraßenkratzer und Hologramme wegzupolieren ist die Höchststrafe für uns«, so Mielke. Als Viertes folgt die Lackpflege. Das Mittel, das nun aufgetragen wird, enthält Zedernharzöl und bildet den Haftgrund fürs nachfolgende Wachs. Es zieht in den Lack ein, er bekommt so Flüssigkeit zurück. Zum Schluss wird der Lack mit dem legendären Carnauba-Wachs ...