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... ihre VW-Rennwagen (die sie talentier ten Fahrern zur Verfügung gestellt hat), weil die Formel V vom fal schen Ehrgeiz wildwestfahrender Piloten mißbraucht werde und — so war weiter zu lesen — Tum melplatz unzulässiger technischer Machenschaften sei. Die negative Einstellung der Ta gespresse zum Thema „Rennen“ überrascht zwar keineswegs, doch ist es sicher ungewöhnlich, wenn sich eine „Gesellschaft zur Förde rung des Automobilsports“ als Zu träger solcher Traktate betätigt. Es liegt deshalb nahe, dieses groß zügig verteilte Rundschreiben als Reaktion auf das enttäuschende Abschneiden am Nürburgring an zusehen. (Anläßlich des Großen Preises fiel einer der vier IGFA- Wagen bereits im Training aus, drei wurden wenige hundert Meter nach dem Start durch eine Kolli sion eliminiert.) Ein Rückzug der IGFA aus der Formel V hätte freilich keiner Er klärung oder Entschuldigung be durft. Daß man sich dennoch da zu verpflichtet fühlte, lag mög licherweise an der damals längst erwachten Liebe zur Formel 2. Wäre die IGFA still von der ge schmähten Bühne abgetreten, hätte kaum die Frage gestellt werden brauchen, ob die Nürburgring- Affäre doch nicht so unwillkom mener Anlaß war, das wenig er folgreiche Formel V-Engagement aufgeben und sich zwei Stufen höher etablieren zu können. Aber nicht allein durch die mas sive Kritik der Kölner Autosport- Förderer ...