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... resigniert: „Heute wollen die Leute nur noch Durchschnittliches.“ Zwar entwickelten sich alte Autos auch in der Bundesrepublik in den letzten Jahren zum bevorzugten Sammelob jekt betuchter Leute - nicht immer un bedingt Oldtimer-Narren, denn der Wertzuwachs von vierrädrigen Vetera nen übertraf lange den der meisten Aktien, vom Sparbuch ganz zu schwei gen. Inzwischen ist jedoch die große Er nüchterung eingekehrt: Neben dem Zuschlagpreis bei einer Auktion hat der Käufer meist eine Provision von sechs bis 13 Prozent zu tragen. Die Transportkosten gehen ebenso zu sei nen Lasten wie Zoll, Einfuhr-Umsatz steuer, Kosten für die Ausstellung eines Kraftfahrzeugbriefs und die TÜV- gerechte Ausstattung des Objekts. Daneben ist das enorme technische Risiko zu berücksichtigen. Der Pomp, den die Auktionshäuser treiben, darf nicht davon ablenken, daß ihre ausge feilten Verkaufsbedingungen jede Haf tung für Funktion oder Echtheit der Teile ausschließen. So fand der Käufer eines Alfa Romeo 1750 GS den Motor seines für 70 000 Schweizer Franken ersteigerten Old timers in absolut schrottreifem Zustand vor. Er muß den Schaden selbst tragen. Inzwischen ist auch die käuferfreund liche Klausel, wonach der Kunde bei eindeutiger Täuschung den Wagen in nerhalb von 21 Tagen zurückgeben kann, klammheimlich aus den Verträ gen der Auktionshäuser verschwun den. ...