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... oder Landaulets grösserer Beliebtheit. Eine Aufnahme des Interieurs eines Passagierraums zeigt, mit welchem Aufwand und handwerklichem Können dieses gestaltet wurde. Die üppige Polsterung ist abgesteppt, mit feinstem Tuch überzogen und mit gewobenen Zierbändern verschönt. Deckenlampen gehören dazu, genau wie das «Schlauch-Telefon», mit welchem die Herrschaft dem Chauffeur Anweisung geben konnte. Als Vorläufer von Laptops sind in einem Minibüro Zettel und Schreibzeug untergebracht, und wenn dem Chef nach üppigem Mahl nach Schlafen zumute war, konnte er seinen Arm in eine breite, an einer Deckenschiene befestigten Schlinge legen. Neben Personenwagen wurden in der Carrosserie Gygax die ersten Lastund Lieferwagen sowie mindestens ein mächtiger Car Alpin, ein offener Tourenbus für die Strecke Andermatt–Furka–Gletsch, auf einem Saurer-Chassis aufgebaut. Blütezeit in den 1920er-Jahren Während des Ersten Weltkriegs waren die Aktivitäten der Carrosserie Gygax stark eingeschränkt. Die Exporte kamen zum Erliegen, die Einfuhr neuer Chassis ging massiv zurück, die Belegschaft der Firma war oft im Militärdienst, und die Nachfrage im Inland blieb schwach. In der mager gewordenen AR fand sich erst 1917 wieder ein Inserat von Gygax für einen Martini. Die schwierigen Zeiten für die Carrosserie-Industrie hielten auch nach Kriegsende weiter an. Auf die Initiative ...