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... Autos, die verkauft werden, sind zum grossen Teil Frugalmodelle, an denen man nur wenig verdient. Nun hätte Chrysler ja an sich die Möglichkeit, sich Geld zu beschaffen, denn die Anleihegarantie der Regierung erstreckt sich auf 1500 Mio Dollar, und von denen hat Chrysler in Etappen erst 1200 Mio abgerufen. Es blieben also noch 300 Mio an potentiellen Anleihegeldern übrig. Aber Chrysler-Chef Lee Iacocca will die Restsumme nicht einkassieren, so sehr auch sein Unternehmen die 300 Mio braucht. Um nämlich das Geld zu bekommen, müssten vor den zuständigen Ausschüssen wieder Verhandlungen stattfinden, und die fürchtet Iacocca wie die Pest. Da müssten unweigerlich Zweifler und Kritiker zu Wort kommen, in aller Öffentlichkeit - «die finanziellen Eingeweide Chryslers» würden durchleuchtet werden, wie ein Kritiker das ausdrückt. Und noch schädlicher als eine solche Analyse, hundsgemein schädlich sogar, wäre die Tatsache, dass man, nochmals in aller Öffentlichkeit, über die Lebensfähigkeit der Chrysler Corporation diskutiert. Das schreckt die Kunden mehr ab als alles andere. Also: Nach Iacocca würde das bisschen Vertrauen, das Chrysler noch bei den Käufern besitzt, verschwinden; den Vertretern, denen es ohnedies schon miserabel geht, würde es noch miserabler gehen, und es wäre absolut überflüssig, an dieser Stelle die weiteren Folgen auszumalen. Rettungsring ...