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... haben wird. Ist dieser klopfhemmende Zusatz nun schädlich oder nicht? Kaum einer kennt die schlüssige Antwort. In anderen Ländern, so den USA und Japan, wurde rechtzeitig zum für Abgaskatalysatoren verträglichen bleifreien Benzin Zuflucht genommen, um die anvisierten Schadstoffreduktionen realisieren zu können. Nicht so in unserem Land. Hier diskutiert und verfügt man an der Sache vorbei und macht sich gleichzeitig wieder eimal Gedanken über den Stellenwert eigener Raffinerien (vgl. Interview auf S. 3). Zu diesem Themenkreis nun unser Vorschlag: Wie wäre es, wenn in den nächsten Jahren eine der beiden in unserem Land stehenden Raffinerien auf die Produktion von bleifreiem Benzin (etwa 95/96 ROZ) ausgelegt würde, das anstelle des bisherigen Normalbenzins neben dem unveränderten Super (98 ROZ) ins Verteilernetz aufgenommen werden könnte? Für die kommenden Abgasnormen und -prüflingen wären beide Treibstoffsorten zulässig. Selbstverständlich würde die Schweiz zunächst noch zur bleifreien Benzininsel, und mancher, der bleifrei fährt, könnte deswegen (vorerst nur) nicht mehr ins «verbleite» Ausland fahren. Doch keine Bange. Sollte sich «unser» Rezept als richtig erweisen, so würde es möglicherweise von anderen Staaten (England, vgl. «AR» 9) ebenfalls aufgegriffen. Zur möglichen Finanzierung der hohen Kosten: Vom Zollzuschlag für den Nationalstrassenbau (30 ...