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... und nicht einer nationalen Heimat. Doch bisher hat «transnational» noch nicht den Beigeschmack, den der Begriff «multinational» angenommen hat. Vielleicht sollte man eher von einem internationalen Patriotismus der Autoindustrie sprechen. Man müsse, so heisst es, zusammen vorgehen oder einzeln untergehen. Lee Iacocca, der Aufsichtsratsvorsitzende der Chrysler Corporation, proklamiert diesen Gedanken mit nahezu religiöser Inbrunst: «Die den Vereinigten Staaten könnte die Entwicklung in noch drastischeren Bahnen verlaufen. Man will wissen, dass hier nur die General Motors Corporation finanziell stark genug sei, um dieses Jahrzehnt mit seinen unabdingbaren Multimilliardenausgaben allein und unabhängig zu überstehen; die anderen, Ford, Chrysler und AMC, müssten, falls sie das noch nicht getan hätten, eng mit den grossen Autoherstellern in anderen Ländern zusammenarbeiten. Schon heute besitzt Renauli 22,5 % der Aktien von AMC; noch vor Ende des Jahres soll dieser Anteil auf 46 Prozent steigen; Renaults Gegenleistung bestand darin, AMC mehrere hundert Millionen Dollar zu leihen und das amerikanische Unternehmen damit vor einer Katastrophe zu bewahren. Chrysler arbeitet in Europa schon jetzt weitgehend mit Peugeot-Citroen- Talbot zusammen. Noch vor Ende dieses Jahres könnten die Verhandlungen zwischen Ford und Toyota dazu führen, dass das japanische ...