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... Porsche- Fahrer Sascha Maassen. „Wir fahren, so schnell wir können.“ Leidenschaftlich wurde im Fahrer lager die Frage erörtert, warum sich Porsche für die kleine Klasse entschied. „Das ist ja so, als würde Ferrari in der GP2-Serie statt in der Formel 1 fah ren“, meint einer. Porsche hält dage gen: „Das Argument für die P2-Klasse heißt Kundensport.“ Die Technik eines P2-Prototyps sei für Privatteams leich ter zu beherrschen. Insgeheim glaubt man jedoch, die dicken Audi zumin dest auf engen Kursen schlagen zu können. „Reine Träumerei“, kontert ein altgedienter Porsche-Mann. Porsche scheut die direkte Auseinan dersetzung mit Audi, weil man ahnte, mit einem Benzinmotor gegen die dicken Diesel keine Chance zu haben. Zumal die als sportpolitische Schwergewich te geltenden Kollegen aus Ingolstadt mit geschickter Geheimdiplomatie bei den Regelmachern des Le Mans-Veran stalters ACO dafür sorgen, dass der Diesel bei der Einstufung bezüglich Restriktor-Durchmesser, Gewicht und Tankvolumen wohlwollend behandelt wird. Zudem spricht auch der Ver- S Porsche-Teamchef Roger Penskesah un planmäßige Stopps „Sparsam, leise und sau ber dank Partikelfilter“, so wünschte sich Audi- Chef Winterkorn den R10. Und so bekam er ihn 18. März 2006. Siegerdistanz nach zwölf Stunden: 349 Runden ä 5,95 km = 2076,55 km 1. Capello/Kristensen/McNish 2. ...