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... 39-Liter-Tanks verlangt dies ein regelmässiges Ansteuern von Zapfsäulen. Entlang der Hauptpisten kein Problem, nur werdiese verlässt, muss seine Route entsprechend sorgfältiger planen. Trotz der geringen Bevölkerungsdichte kommt eigentlichkeine Einsamkeit auf. Immer wieder trifft man auf eine Schaf-, eine Yakodereine Pferde-Herde, stets begleitet von einem Hirten. Und wo dieser ist, steht irgendwo in der Nähe die Jurte (vgl. «Stichwort*) der Familie. Die seltenen Begegnungen zwischen zwei Fahrzeugen imHinterland erscheinen im sonst ausgesprochen gastfreundlichen Land als ungewohnt kühl. Da wird zwar unverhohlen neugierig ins vor- überfahrende Auto gestarrt, einfreundliches Winken oder ein Kopfnicken liegt aber scheinbar nicht drin, geschweigedenn ein Lächeln. Winkt ausnahmsweise mal jemand am Strassen-, pardon Pistenrand, möchte der Winkende mitgenommen werden oder hat eine Panne und erhofft sich Hüfe Rückkehr in die Stadt Der Rhythmus auf dem Lande ist erwartungsgemäss gemächlich, wenngleich der schwer beladene und knapp motorisierte UAZ mit Schwung und entsprechend holpernd von Zundui über die Pisten geprügelt wird. Zundui, der früher das weite Land mit schweren Lastwagen unzählige Male durchquerte, ist geduldig und scheint kaum aus der Ruhe zu bringen zusein Bis er zurück nach Ulan Bator kommt! Nach der Passage des Kontrollpostens kehrt er ...