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... büßen. Das meinen auch die deutschen Autofahrer. Zwar hatte Angyal in Köln und Frankfurt je 1000 und in München und Nürnberg je 500 Flugblätter unter die Scheibenwischer parkender Autos geklemmt, aber es meldeten sich nach eigenem Bekunden nur 3 Interessenten. Dafür gingen einige zur Kölner Polizei, weil ihnen die Sache komisch vorkam. Die Beamten begannen gegen Angyal zu ermitteln - wegen versuchten Betrugs. Denn man kann keine Versicherung anbieten, die es gar nicht geben darf. Inzwischen hat die Polizei den Fall an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Der Engel gefallener Autofahrer indes ist, wie er einer Kölner Zeitung erklärte, wegen der bösen Berichte über ihn außer sich vor Wut. Oder er war es zumindest noch vor einigen Wochen. Die MOTOR- WELT konnte ihn dazu leider nicht befragen: Als wir ihn zu Hause »In den Pannenwiesen 30« sprechen wollten, hatte ihn das Unglück anderweitig motorweltservite Versicherung Hilft nicht gegen Knöllchen Ein Geschäftsmann bot nach japanischem Vorbild Autofahrern eine Versicherung gegen Strafzettel an. Falsch parken? Zu schnell fahren? Kein Problem, Eine Politesse ist kein Schreckgespenst mehr, ein Radarwagen darf getrost übersehen werden. Die Strafzettel muß man ja nicht selbst bezahlen, die reicht man einfach ein - der Versicherung. Zu schön, um wahr zu sein? ...