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... von ihm zu veröffentlichen. Eine Tragikomödie bedeutet das ständige Umsiedeln des berühmten Ferrari-Konstrukteurs, Ing. Colombo, von Mailand nach Modena und zurück. Jetzt ist es wieder so weit, daß Colombo der Modeneser Fabrik den Rüchen kehrt und zu Alfa geht. Er gehörte schon zu Janos Zeiten dem Konstruktionsstab von Alfa-Romeo an, ging aber 1932, als Ferrari seinerzeit sämtliche Grand Prix-Wagen für seine Scuderia kaufte, zu Ferrari nach Modena, kehrte einige Jahre später wieder zu Alfa zurück und baute schließlich 1937/38 die berühmte Alfetta (Typ 158), seine erste eigene Konstruktion. Der heutige Alfa-Romeo-Grand Prix-Wagen ist also so überraschend es sich anhören mag, nicht von Jano bei Alfa in Mai land, sondern von Colombo bei Ferrari in Modena konstruiert worden. Danach ging Ferrari selbst zu Alfa-Romeo, und mit ihm wanderfen Renn wagen, Konstrukteure, Rennfahrer und Monteure wieder nach Mailand. Als der Krieg kam, stieg Ferrari aus, baute sich in Maranello bei Mo dena ein Werk und konstruierte erstklassige Werkzeugmaschinen. Trotz dem blieben Rennwagen sein Liebestraum. Colombo, der auch mit nach Maranello gekommen war, erhielt den Auftrag, so ganz nebenbei etwas zu konstruieren. „Etwas" — das sollte auf Ferraris persönlichen Wunsch 12 Zylinder besitzen. Man weiß, was dabei herausgekommen ist. Nach dem Krieg rüstete Colombo die Alfettas ...