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... Montecarlo Gruppe 5: Können Sie erahnen, dass er nicht für die Straße gedacht ist? Dem aufgeladenen 1,4 Liter entlockte Lancia über 400 PS. Bei den 6 Stunden von Mugello feierten Alboreto/ Ghinzani zunächst Platz drei, nur um wegen des unerlaubten Wechsels des Getriebegehäuses disqualifiziert zu werden. Bei den 1000 km von Monza führten Alboreto und Andrea de Cesaris das Rennen an, ehe in der 129. Runde eine Benzinpumpe streikte. Und beim 1000 km Rennen am Nürburgring wurden die beiden Formel- 1-Jungs Riccardo Patrese und Eddie Cheever auf Platz elf abgewunken. Dann folgte für das Chassis 1009 Le Mans, mit Cheever, Alboreto und Routinier Carlo Facetti am Volant. Lancia trat mit drei Werkswagen an, alle mit auf 400 PS gedrosselten 1,4-Liter, um möglichst über die Distanz zu kommen. Einer hatte einen Unfall, beim Zweiten brannte die Kopfdichtung durch und »unser« Auto kam auf Platz acht im Gesamtklassement und Platz eins in seiner Klasse. Lancia gewann in diesem Jahr die Gruppe 5-Wertung, wie auch schon im Vorjahr, womit das Beta Montecarlo-Projekt erfolgreich abgehakt werden konnte. 1009 wurde an das Privat team Scuderia Sivama de Galliate verkauft. Das Auto »überlebte« Mark Thatcher – den Sohn der britischen Premierministerin – in Monza und Silverstone und erzielte ein paar respektable Platzierungen, darunter 1982 Platz zwölf in Le Mans ...