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... Charme dürstenden Allemannen erfreuen, sind der «vie genevoise» nicht eigentlich verpflichtet. * Denn Genf hat mehr und anderes zu bieten: Den Kontrast zwischen sehbaren Geleiseanlagen im neuen Güterbahnhof La Praille, die grosszügigen neuen Strassenbauten, und schliesslich das geistvoll prickelnde kulturelle Leben der Stadt. Dies alles verdient, den Besuch des Salons abzurunden. Für zehn kurze Tage aber ist Genf das unbestrittene Zentrum der europäischen und selbst der' aussereuropäischen Autowelt. Ein rundes Tausend von Vertretern der Massenmedien geben sich dort Stelldichein, um die neuesten Erzeugnisse der Industrie zu kommentieren, aber auch in der Hoffnung, im Gespräch mit den Spitzenpersönlichkeiten der Autowirtschaft die kommenden Tendenzen Noch ist es das wohlbehütete Geheimnis einiger Chefbeamten, was Bundespräsident Hans Peter Tschudi an der Eröffnung des Automobilsalons zu sagen hat. Wird er den ungeduldig wartenden Strassenbaumaschinen die konjunkturellen Handbremsen anziehen? Oder fand er zusammen mit seinen Kollegen im Bundesrat ein Geheimrezept, um dem freien Potential des schweizerischen Tiefbaugewerbes durch neue Finanzierungsquellen die Schleusen etwas zu öffnen? Wer sich mit dem Wagen aus der Ostschweiz nach Genf begibt, wird trotz besserem Wissen das Letztere erhoffen. Nicht nur im Räume Zü- richs muss er Lücken ...