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... gekommen. Im Grunde seines Herzens ist er Bauer geblieben, wenn er auch mit amerikanischen Maschinen mäht und drischt. Darum arbeitet er noch mit Pferden. Darum hält er sich Kühe, obgleich ihr Ertrag im Gesamtbudget keine Rolle spielt, und obgleich sich ohne Viehhaltung sein Leben wesentlich angenehmer und bequemer gestalten würde. Seine Frau ist erst recht noch Bäuerin geblieben. Sie teht noch ia einfachen langen Röcken und mit einem Kopftuch, wie die Frauen im Banat. Sie bestellt den grossen Garten mit Tomaten und Kohl und Kürbis und Gurken, ganz wie sie es von daheim gewöhnt ist. Selbst Melonen fehlen nicht, wenn sie auch nicht jedes Jahr reifen. Die Farm ist grösser als die grössten Güter Europas, und sie hat trotz der gesunkenen Preise auch heute Jioch einen Wert von mehr als einer halben Million Franken. Aber ihr Besitzer und seine Frau sind und leben trotzdem noch äusserst einfach und bescheiden. Ganz beiläufig erwähnte der Farmer mit leisem Stolz, dass er 70 Dollar in der Tasche hatte, als er nach Kanada kam. Er arbeitet und lebt noch wie ein Bauer, trotz der Maschinen, und zur Erntezeit braucht er immerhin noch ein gutes Dutzend Leute. Aber wie wir weiterfahren, kommen wir auf Farmhöfe, die weder Stall noch Scheune haben, auf denen kein Pferd wiehert, keine Kuh muht, kein Huhn gackert, auf denen es keinen Garten gibt, keinen Baum, keine Hecke. Ein ...