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... fehlt aber plötzlich einer der Mitfahrer; unmöglich, ihn aufzustöbern. Es drängt, die Zeit zum Starte geht nach Sekunden und im letzten Augenblick hat denn Ihr Berichterstatter den 4. Sitz besetzt. Er bahnt sich über die Sandsäcke im Fond den Weg und liegt bald zwischen ihnen festgekeilt. Wir werden abgelassen. Nun beginnt eine Fahrt von einer und reich an neuen, ungekannten Eindrücken, wie ich sie selten erlebte. Da geht hinter uns die ungeheure Fläche des Sees langsam in die Tiefe; die Ufer folgen mit; alles wird unbestimmter, verflüchtigt sich in der grauen Weite zur Fernsicht, wie vom Korb eines Ballons aus. Es ist, als ob wir wirklich in den Lüften schwebten; die Tannenwälder, durch die wir sausen, sind mit ihren gebuchteten, bauchigen Schneelasten wie starre, weisse Wolken. Wir eilen höher hinauf. Da wird zur Linken, über die steile Halde ab, wieder der Leman sichtbar. Die Berge dort hinten lassen durch den Wolkenflor hindurch ihre gewaltigen Formen ahnen, die Nebelstreifen sind zu kolossalen, mutwilligen Dekorationen an den dunklen Fassaden angebracht. Die ganze Landschaft mutet an wie eine grauenbereit. Der Starter hebt die Hand, den Blick am Chronometer, eins, zwei, die Fahrer ducken sich, ein letzter Druck auf die Mütze und — drei! fliegt die erste Voiturette, eine Lion-Peugeot, ratternd und quirlend den Hang hinauf. Epatant! Wie die zieht! ...