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... hatte er sich einen Namen damit gemacht, aus den Turiner Elefantenrollschuhen unfassbare Mengen an Power herauszuquetschen und mit Tuning auch dem kleinen Mann Träume erfüllt. Doch Herr Abarth wollte mehr. Anerkennung. Respekt. Als Hersteller begehrenswerter Automobile. Sein Plan war, als Nächstes das GT-Establishment aufzumischen. Mit einer Reihe von Fahrzeugen, die der Konkurrenz in puncto Stil und auch Raffinesse in nichts nachstanden. Und das tat er auch. Das Problem: Fast niemand bemerkte es. Der auf dem Turiner Automobilsalon im Oktober 1959 vorgestellte GT – schlicht Abarth 1600 benannt – hatte einen Motor, der auf dem Doppelnockenwellen-1,5-Liter OSCA Motor basierte, der wiederum mit einem 1500er Fiat-Motor verwandt war. Das als Coupé oder Spider angebotene Auto hatte Giovanni Michelotti gezeichnet und von der Turiner Carrozzeria Allemano gebaut. Beim Publikum kam weder das Coupé noch das Cabriolet an. Dasselbe galt für die folgenden 2+2-Varianten, von denen einige von der Carrozzeria Ellena (ursprünglich Boano) eingekleidet wurden. Soweit bekannt, erreichten die Produktionszahlen nicht den zweistelligen Bereich. Deutlich faszinierender war der auch 1959 vorgestellte 2200. Und er war eine heftige Ansage. Denn in Italien war der Markt für Autos mit großem Hubraum aufgrund horrender Steuern für alles mit mehr als 2000 ...