Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... die Mitte der siebziger Jahre die Auto weit, als der Schweizer Ingenieur Michael May mit seinem sogenannten Fireball-Prinzip ein höchst al ternatives Hochverdichtungs konzept vorstellte. Die neue Technik des ehema ligen Turbo-Vorkämpfers May machte nicht bei den alten Grenzen der Verdichtung halt, sondern stellte realisierbare Werte von 15:1 oder mehr in Aussicht. Noch verblüffender aber wirk te die Tatsache, daß die hohe Kompression kaum den bis lang üblichen positiven Ein fluß auf die Leistung hatte. May setzte sie ausschließlich zur Senkung des Verbrauchs und zur Reduzierung der Schadstoffe am Abgas ein. Den Beweis, daß dies funk tioniert, blieb der Schweizer Brennraumgestalter auch nicht schuldig. Er modifizierte er folgreich Motoren von VW, Fiat und Ford, und seit 1981 Kolbenoberfläche Zündkerze Brennraum Fireball-Alternative: Brenn raum im Kolben. erlebt das Fireball-Prinzip sei ne erste serienmäßige Ver wirklichung in der Zwölfzy lindermaschine von Jaguar, die seither 25 Prozent sparsamer geworden ist. Inzwischen freilich ist Michael May schon lange nicht mehr der einzige Entwickler von Hochverdichtungs-Konzepten. Deren Pflege gehört inzwi schen längst zu den Pflichtfä chern der Forschungsabteilun gen von Automobilfabriken. Und es ist ganz offensichtlich, daß die mittlerweile veröf fentlichten Arbeiten von Ford, Porsche und VW ...