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... welche der Rennsport der letzten Saison zu bieten hat. Was macht ein Mann, der zu einem Rennen unbe dingt in ein bestimmtes Land will, anschliessend aber draufkommen muss, dass das Rennen abge s a g t i s t u n d e r n u n k e i n e n — o f f i z i e l l e n - G r u n d mehr hat, in dieses Land zu reisen? Antwort; Er organisiert das Rennen eben selbst. Nun ist das allein ja nicht leicht möglich, man braucht die nötigen Verbindungen und so, aber mit dem englischen Rennstreckenchef John Webb war ein Verbündeter alsbald gefunden. Jeder der beiden stellte eine Bedingung: Webb, als Lieb haber origineller Rennen (man erinnere sich nur an den grossartigen Erfolg der Rothmans 50000), wollte nun endlich seine Lieblingsidee verwirk lichen und ein Rennen «alle gegen alle» organi sieren, Henry, auf der anderen Seite, wollte seinerseits eine Marotte in die Tat umsetzen. «Für Journalisten», so befand er, «muss nun endlich einmal Startgeld bezahlt werden». Und weil das Geld natürlich yon irgendwo herkommen muss, kam man auf eine ebenso überraschende wie einträgliche und verständliche Idee: Vom Ge samtpreisgeld werden 10 Prozent für Journa listen abgezwackt, nach dem Motto «Wenn die Presse nicht wäre, brauchten Stewart & Co. auch nicht zu fahren, denn es würde ja niemand über sie schreiben.» Ja, man könnte fast sagen, ohne Presse gäbe es gar keinen Rennsport. Man muss sich ...