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... Walter Köng freie Hand gelassen. Um einen absolut epo chegerechten Bugatti-Tourenwagen des Typ 46 zu realisieren, hielt der Künstler Köng sich zwar formal an die in der Fachliteratur gebotenen Vorbilder, doch beschritt er bei der Detailausführung teils eigene Wege, wobei zum Erreichen Die Motorund Antriebsgeräusche sind epochegemäss unüberhörbar. Schon im Leerlauf gibt sich der Reihen-Achtzylinder durch ein sonores Brummgeräusch zu er kennen. Es begeistert Fans und stört Unbe teiligte kaum. Beim Durchfahren von Dör fern dreht sich das Publikum um, offenbar, weil es das Geräusch nicht mit der akusti schen Ankündigung eines gewöhnlichen Autos interpretieren kann. Bei der bei uns erlaubten Autobahnhöchstgeschwindig keit von 120 km/h dreht der Motor des Typs 46 erst mit rund 3000/min. Allerdings ist das Innenund wohl auch das Aussengeräusch schon bei 2500/min recht kräftig, so dass zurUnterhaltung um eineSpur lau ter gesprochen werden muss. Imponierende Fahreigenschaften UnserFahrer schaltet das Getriebe mit Bravour, in die unteren Gänge zurück natür lich jeweils mit Zwischengas. Wenngleich es sich bloss um ein Dreiganggetriebe han delt, hat er weit mehr zu tun als mit einem üblichen Auto heutiger Bauart, denn auch die Zündung will gelegentlich verstellt werden, und die verschiedenen Schalter sind recht malerisch über das Armaturen brett verstreut. Lobend äussert ...