Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Ein Coup, der bald darauf zur Gründung der BMW Motorsport GmbH führen sollte. Doch zuvor gewann Toine Hezemans 1973 noch die Tourenwagen-EM und schaffte zusammen mit Dieter Quester im gleichen Jahr auch einen Klassensieg in Le Mans. Von 1975 bis 1979 sollten BMW CSL dann jede Tourenwagen-EM für sich entscheiden. Insgesamt 1265 Exemplare wurden gebaut, wobei das »L« für »leicht« stand. Mit dünneren Karosserieblechen, Aluminium für Türen und Hauben, Seitenscheiben aus Plexiglas und eingesparten Dämmmaterialien war der CSL BMWs Pendant zum Porsche Carrera RS 2.7. Eine etwas größere Bohrung hob den Hubraum von 2986 auf 3003 ccm, was im August 1972 die Homologation in die »über 3 Liter«-Kategorie ermöglichte. Im folgenden Juli erschien dann die ultimative Version mit 206 PS aus 3153 ccm. Das für die Straße illegale Aerodynamik-Paket, das dem Auto den Spitznamen »Batmobil« einbrachte, wurde bei Werksauslieferung im Kofferraum verstaut. Es bestand aus dem großen Frontspoiler, Leitblechen auf den vorderen Kotflügeln, einem Dachund einem großen Heckspoiler. Wie fast jedes Exemplar ist auch dieser 3,2-Liter-CSL voll ausgestattet. Und oh Boy, wie göttlich tönt doch dieser Reihensechszylinder. Im Leerlauf klingt das Ansauggeräusch noch etwas hohl, doch ein Tipp aufs Gas und er blafft und bellt. Der Auspuff hallt von der Wand der Boxengarage zurück und ...