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... Inselschutzpfostens zu bekämpfen. Wie wenig automobilistisch die Behörden denken und wie wenig sie den Verkehr offenbar vom Lenkrad aus kennen, geht indessen daraus hervor, dass der Durchschnittsautomobilist mit den Zürcher Inselschutzpfosten aus zwei Gründen immer wieder Schwierigkeiten bekommt, die ganz typisch sind für das Verkehrserleben des Durchschnittsfahrers, die aber die Behörden nicht kennen und nicht kennen wollen. So ist zum ersten die vielgepriesene giftgrüne Farbe nur nachts giftgrün; tagsüber sind dieselben Schutzpfosten in Blau und Weiss gehalten. Dieser Farbwechsel ist bereits unglücklich, weil er dem Automobilsten eine — wenn auch noch so kleine, aber eben doch vorhandene — zusätzliche Ueberlegung oder, wenn er weiter fortgeschritten ist, eine zusätzliche Belastung seines Reflexdenkens aufbürdet. Zudem ist Grün als Farbe in diesem Zusammenhang, wenn es auch noch so gut sichtbar ist, denkbar ungünstig; denn Grün bedeutet auf der ganzen Welt freie Fahrt! Eine Zwischenfrage: Warum sind denn die Blendlatten in Rot und Weiss gehalten, wenn man von der Wirksamkeit des Grüns dermassen überzeugt ist? Zum zweiten aber, und das ist vielleicht entscheidender, stellen sich in Zürich ohne Zweifel deshalb immer wieder Unfälle und Zwischenfälle mit diesen ominösen Pfosten ein, weil Zürich für die Durchfahrten zwischen zwei ...