Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... dass viele Fahrer auf längere Vergnügungs-Ueberlandfahrten, die ja erfahrungsgemäss wohl die niedrigsten Verbrauchszahlen geben, verzichten und das Fahrzeug vorzugsweise nur zu relativ kurzer Fahrt von der Wohnung zum Arbeitsort benutzen. Es darf, vorbehaltlich der Ausführung spezieller Versuche, angenommen werden, dass sich im Winter der durch die Eigenschaften des Benzingemisches allein bedingte Mehrverbrauch im Rahmen von 5 — 10 Volumprozent bewegt. In einzelnen Fällen kann er auch höher sein, Hesse sich aber bei richtiger Vergasereinstellung und vernünftiger Fahrweise vermindern. Der absolute Mehrverbrauch gegenüber dem Sommerbetrieb ist natürlich gewöhnlich höher und kann 20 und mehr % erreichen, doch geht er zum Teil auf Konto Winterverhältnisse. Es besteht kein Zweifel, dass die im Vergleich zum Bleibenzin erhöhte Klopffestigkeit und die sauberere Verbrennung des einheimischen Benzingemisches die wichtigsten Vorteile darstellen. Wird, wie dies meist der Fall ist, zur Mischung ein Bleibenzin der Motor-Oktanzahl von 76—77 und der Research- Oktanzahl von 81—83 angewandt, so ergibt sich ein Benzingemisch der MOZ von 81—83 und der ROZ von 86—90. Nach Abb. 5 nehmen sich diese Oktanzahlen im Vergleich zu denjenigen der USA-Regularund Premiumund der europäischen Autobenzine Ende 1951 sehr günstig aus. In der Abbildung stellt das untere Ende eines ...