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... Wirr warr, angerichtet von Behörden, seinen Lauf. Denn Smog und seine Folgen zu bewerten, ist Ländersache. Die meisten Bundesländer re ‘Sammlung „Sprichwörtliches“, 1815 Smog-Sperrschilder stehen überall bereit. Aber überall bedeuten sie etwas anderes spektieren zwar gemeinsame Grenzwerte, doch wie sie darauf reagieren, ist je nach Region und politischer Richtung kurios verschieden. Bei Alarmstufe eins etwa durften die in diesem Jahr meistbetroffenen Berliner fahren, wenn ihr Auto als schadstoffarm oder bedingt schadstoff arm galt. In Bayern dagegen dürfen bei glei chen Bedingungen alle fahren - nur frei nach Karl Valentin einen Tag die Autos mit gerader Nummer, einen Tag die mit ungerader Nummer. Niedersachsen wird von zehn bis 15 und von 20 bis sechs Uhr zum Sperrgebiet, wenn die N02- Konzentration 0,3 Milligramm pro Kubik meter Luft übersteigt. Bremen kann frei von Grenzwerten und landesgesetzlicher Bin dung „zum Schutz der Bürger vor Lärm und Abga sen“ den Verkehr jederzeit nach der Straßen verkehrsordnung stillegen. Und in Lafontaines Saarland stehen bereits bei Smog-Stufe eins alleRäder still - auch die von Katalysator-Autos und umweltfreundlichen Dieselmobilen. Das macht sogar Sinn, gerade wenn hohe S02- Konzentrationen als alarmierend bewertet werden: Der Katalysator läßt Schwefeldioxid un gehindert passieren. Und der SOrAnteil ...