Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Die Mehrzahl dieser Wagen sind aus zweiter Handerstanden, sehr einfach eingerichtet und werden gewöhnlich vom Besitzer selbst intakt gehalten. DerWagen ermöglicht ihm, jeden Morgen grössere Distanzen zurückzulegen. Oft nimmt der Arbeiter zur Verbilligung der Kosten gegen eine kleine Entschädigungnoch zwei oder drei Personen mit, welche zur Arbeit in die Stadt fahren müssen. Die grossen Geschäftshäuser und Fabriken wissen diese Einrichtung zu schätzen und unterstützen sie durch Anlegung grosszügiger Parkplätze. Neben dieser Bequemlichkeit hat das Automobil fürden Amerikaner noch eine andere Seite. Der Familiensinn ist im Lande der unbegrenzten Möglichkeiten inausserordentlichem Masse entwickelt. Der Arbeiter kennt nichts Schöneres, als seine Freizeit im Kreiseseiner Lieben im eigenen Häuschen vor der Stadt fern vom Lärm der Maschinen und vom Russ und Rauch derIndustriezentren zu verbringen. Ein recht beliebter Sport ist ihm aber auch das Weekend-Lager. Samstag mittag — bei Ford sogar schon Freitag abend — wird Kind und Kegel in den Wagen verpackt, der Alltag hinter den geschlossenen Türen zurückgelassen und sorglos über Land gestreift, bis man in einem Waldeoder an einem Flussufer einen lauschigen Winkel für das Lager erspäht. Sonntag abend geht's dann wieder,Irisch an Körper und Geist, den heimatlichen Penaten zu. Und dies alles: Zeitgewinn, billigere ...