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... Porsche-Kompromiß zwischen Fahrleistung und Komfort et was verschieben: etwas weniger komfortabel, aber dafür sport licher und billiger. Die Ameri kaner wußten das zu schätzen. Reduziert zur Fahrmaschine konnte der Porsche-Speedster, der eigentlich ein Roadster war, den beliebten britischen und italienischen Sportwagenkünftig steigern soll, hat die ge rade geschlossene Automobil- Ausstellung in Frankfurt ein drucksvoll gezeigt: mehr Venti le, mehr Turbolader, mehr Lei stung, mehr Spoiler, mehr an getriebene Räder, mehr Gum mi auf der Straße, mehr Luxus, überhaupt mehr von allem, wo nach Potenz-Wünsche und Sta tus-Bedürfnisse der Autokäu fer lechzen. Die entsprechen den Werbesprüche nennen das dann oft Faszination, Fahrspaß oder einfach fortschrittliche „Technic“ (BMW-Werbung). Es gibt natürlich noch eine Menge anderer Zukunftsvisio nen - die hier gezeigten zum Beispiel, die auf sehr reizvol len, aber von der Autoindustrie momentan wenig verstandenen Gedanken basieren: zurück zur gekonnten Einfachheit, zur eines solchen Autos Freude machen. Wer angesichts dieser Idee als Zukunftsvision einen klassi schen Sportwagen sieht, sollte sich nicht wundern. Er ist sicher nicht der einzige. Da gibt es zum Beispiel den Franzosen Alain Clénet, der in Kalifor nien wohnt, und seinen aus der Schweiz stammenden Partner, den auto motor ...