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... Wagen war nicht auf der Basis eines TS20 entstanden, und keiner weiß genau, was mit ihm passiert ist.« Dass MVC 575 für Triumph ein wichtiges Auto war, kann auch Piggott bestätigen. »Er bewies, dass ein 2-Liter-Seriensportwagen richtig schnell sein konnte; auch heute kommt längst nicht jedes Auto an die 200 km/h heran. Und er verlieh dem Sportwagenprojekt von Triumph Glaubwürdigkeit.« Mit dieser Meinung ist er nicht allein. Bei einem Dinner zu Ehren von MVC 575 im letzten Jahr bezeichnete der Präsident des britischen RAC, Tom Purves, den Wagen als »das bedeutendste Auto, das Triumph je gebaut hat«. Der ehemalige Chef von BMW Großbritannien und Rolls-Royce fährt mit einem eigenen, von Hewett präparierten TR3A Bergrennen und hegt eine große Vorliebe für Triumph. »Ich mag Triumph aus persönlichen Gründen«, erklärt er. »Ich glaube, sie haben es gut verstanden, sich auf dem Exportmarkt zu behaupten, und gaben sich mit dem italienischen Designstudio Michelotti sehr avantgardistisch. Dies ist ein unterschätztes Kapitel der britischen Autoindustrie.« Eine interessante Fußnote zu dieser Geschichte ist die Tatsache, dass Purves’ ehemaliger Arbeitgeber BMW seit der Übernahme von Rover 1994 die Rechte am Namen Triumph besitzt. Tatsächlich gibt es einige Leute, die meinen, dass BMW die Marke Triumph eines Tages ausgraben wird – nicht zuletzt auch deshalb, ...